In diesem Jahr ist alles anders: Der BDA Kreisverband München-Oberbayern hat ein „Roadmovie“ drehen lassen, der filmisch die Reise des Architekturpreises „Über Oberbayern“ durch die Region erzählt.

Der Film ist auf Youtube zu sehen.

Die Ausstellung wird im Laufe des Jahres an verschiedenen Orten in Oberbayern gezeigt:

Rathaus, Kirchplatz 9, 83558 Maitenbeth
bis 26. Juli 2021
Freising
ab Oktober 2021

Oberbayern – von Ingolstadt bis Garmisch, von München bis Berchtesgaden – ist städtisch und ländlich zugleich. So divers wie Land und Leute sind, gestaltet sich auch die Baukultur. Es gibt nicht eine Baukultur, sondern es existieren viele nebeneinander. Jede Region ist anders und besitzt ortsspezifische Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Was sie alle miteinander verbindet: eine Kombination aus Tradition und Moderne. Nun stellt ein Film die Region Oberbayerns in den Mittelpunkt einer Reise auf dem Weg zu den prämierten Architekturprojekten.

Im Auftrag des BDA erzählen die beiden Filmhochschulstudenten, Nicole Huminski (Regie) und Nikolai Huber (Kamera) mit Journalistin Laura Weißmüller (Off-Stimme) die Reise des Architekturpreises durch Oberbayern. Der Film, der als Roadmovie konzipiert ist, verbindet die Regionen visuell miteinander und macht die in ihr situierte Baukultur plastisch erlebbar. Die Handlung spielt dabei überwiegend auf Landstraßen und bei den prämierten Projekten, so dass die Reise selbst zur „Trophäe“ wird. Erst die filmische Erzählung, so die Filmemacher, macht den Roadtrip zu einer journalistischen Reise, die den Dialog schafft zwischen Architektur, Umgebung und Nutzern – mit den Kontrasten und den Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Regionen und als Impuls innovativer Ideen.

Der Architekturpreis „Über Oberbayern“ wurde 2020 erstmalig vom Bund Deutscher Architekten (BDA) vergeben. Mit der Auszeichnung würdigt der BDA kleine, feine Projekte, die örtlich verwurzelt sind und die regionalen Qualitäten von Baukultur erleb- und sichtbar machen.

Architekten aus Oberbayern und anderen Bundesländern konnten Projekte aus den fünf Teilregionen Oberbayerns – Ingolstadt, München, Oberland, Südostbayern und der Landeshauptstadt München – einreichen. Die Fertigstellung durfte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.

Eine unabhängige Jury, aus zwei nicht in München-Oberbayern ansässigen Architekten und einer Kritikerpersönlichkeit, hat aus 104 Einreichungen, 55 Projekte für den Preis ausgewählt (Shortlist). 19 von ihnen erhalten eine Auszeichnung, davon zwei Sonderpreise für junge Architekt*innen.

www.ueberoberbayern.de

Mit Unterstützung von Schnitzer&

Foto: BDA Kreisverband München-Oberbayern

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