Veranstaltung, Kooperation

Die Maxburg in München / Sep Ruf Gesellschaft / Schnitzer&

Die Maxburg in München / Sep Ruf Gesellschaft / Schnitzer&

Wir laden ein zur Führung über das Gelände der Maxburg

Mittwoch, 23. Oktober 2019 um 17.30 Uhr
Treffpunkt: Turm an der Neuen Maxburg, Pacellistraße 5, 80333 München
mit anschließendem Besuch der Ausstellung

Ein Vorbild für Europa:
Die Maxburg in München

Schnitzer& Studio, Lindwurmstraße 95a (2. Innenhof), 80337 München
(U3/U6 und Bus 58/68, Goetheplatz, Lageplan)

Ausstellung bis 22. November 2019
Montag bis Donnerstag von 9–17 Uhr
und Freitag von 9–15 Uhr geöffnet

Der moderne Wiederaufbau (1954–1957) der im Zweiten Welt­krieg zerstörten alten Herzog-­Max­-Burg polarisierte wie kein anderes Bauvorhaben in der Nachkriegszeit die Münchner Bürger. In zahlreichen kritischen Presseartikeln wurde die Architektur von Sep Ruf und Theo Pabst als „hart“, „amerikanisch“ und „unmünchnerisch“ bezeichnet. Demgegenüber lobten Vertreter der Münchner Architektenschaft sowie die deutsche und englische Fachpresse den Neubau. 1971 würdigte der Archi­tekturhistoriker Nikolaus Pevsner die Maxburg als „ein Vorbild für Europa, wie Altes und Neues ohne Kompromiß und doch harmonisch zusammenleben können“.

In der gegenwärtigen Diskussion um die Rekonstruktion ganzer Altstädte gewinnt die Maxburg als modern gestalteter städtischer Raum mit historischen Bezügen wieder besondere Bedeutung. Die Anlage, die deutschlandweit ihresgleichen sucht, ist für die Bürger geöffnet, Innen und Außen fließen ineinander und der Turm der alten Maxburg korrespondiert als maßstabsetzendes Element mit dem Neubau.

Die Ausstellung erzählt anhand von Fotos, Texten und Filmausschnitten die Geschichte der Maxburg. Eine Ausstellung des Amtsgerichts München in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Sep Ruf Gesellschaft e.V.

Foto: Josef Grillmeier