SiedlungsRequiem / TU München / Lothringer13

SiedlungsRequiem

Donnerstag, 15. November 2018 um 19.00 Uhr
Lothringer13 Halle, Lothringer Straße 13, 81667 München
Veranstalter: Fakultät für Architektur
Ausstellung bis 13. Dezember 2018

Mit Unterstützung von Schnitzer&

Die Ausstellung „SiedlungsRequiem“ setzt sich mit dem schwierigen Begriff der Siedlung auseinander. Die Entwicklung einer architektonischen wie auch städtebaulichen Kategorie ist nicht von der historischen Genossenschaftsbewegung und ihren Idealen zu trennen. Im Laufe des langen zwanzigsten Jahrhunderts erwies sich der vage Begriff der Siedlung als architektonischer Klebstoff für gemeinschaftliche Zusammenschlüsse: ein fester Bestandteil des modernen Bauens, eine autarke, in sich abgeschlossene stadtfeindliche Formation.

Die babylonische Collage der Ausstellung repräsentiert den Siedlungsgedanken als eine Architektur der Brüche: zwischen autoritären und emanzipatorischen Absichten, zwischen Utopie und Ruine, zwischen heroischen Idealen und unheimlichen Heimatfantasien. Einst galten Siedlungen als die Antwort auf die Wohnungsfrage. Heute fragen wir mit Blick auf die Vergangenheit: Wie ist es möglich, sich von dem Konzept der Siedlung produktiv zu verabschieden?

Mit:
Agentur für Architekturarbeit (Elena Markus, Nick Förster)
Stefan Wischnewski (Künstler)
Nikolaus Keller (Künstler)

Veranstaltungen/Dramaturgie:
Felix Dick, Victoria Hartmann, Franziska Mühlbauer, Hélène Nossent, Pia Nürnberger (TU München)

Gefördert durch:
FSB, Hans Sauer Stiftung , Schnitzer&, Sto-Stiftung
Fakultät für Architektur der TU München

www.ar.tum.de
www.lothringer13.com