Gemeinsam wohnen - aber wie? / Architekturgalerie

Gemeinsam wohnen - aber wie?

Freitag, 19. Oktober um 19.00 Uhr
Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München
Veranstalter: Architekturgalerie München

Mit Unterstützung von Schnitzer&

Impulsvorträge von bzw. Diskussion mit
Lars Henze (Galli Rudolf Architekten AG, Zürich)
Norbert Post (post welters partner mbB, Architekten und Stadtplaner, Dortmund)
Ulrich Schop (roedig.schop architekten, Berlin)
Frank Kaltenbach (Architekt, Redakteur und Bauherr, München)

Wohnraum in München ist knapp und wird zusehends unerschwinglicher. Auch deshalb bilden sich immer neue Wohnformen wie z. B. Baugenossenschaften und Baugemeinschaften, deren Mitglieder besonderen Wert auf gemeinschaftliche und ökologische Aspekte legen und die bereits in die Planung einbezogen werden wollen. In den letzten 30 Jahren hat H2R Architekten über 1100 Wohnungen realisiert. Knapp 500 davon wurden unter umfänglicher Beteiligung der künftigen Bewohner erstellt oder befinden sich kurz vor der Fertigstellung. Die, teils mit Ehrenpreisen der LHM und anderen Auszeichnungen bedachten Münchner Projekte sind in der Architekturgalerie München zu sehen. Schwerpunktmäßig zeigt die Ausstellung anhand des Projekts „Baugemeinschaft Schwabing Hoch Vier“ am Ackermannbogen den partizipativen, langwierigen, komplizierten aber im Ergebnis in vielerlei Hinsicht lohnenswerten Entstehungsprozess eines Wohnhauses mit insgesamt 56 individuellen Wohneinheiten und vier unterschiedlichen Architekturbüros. Johann Mayr (selbst Bauherr) hat diesen Entstehungsprozess mit Cartoons begleitet.,Anhand zahlreicher Projekte von H2R Architekten wird auch die aktuelle Entstehung eines neuen Stadtteils im Prinz-Eugen-Park mit einem Angebot verschiedener Wohnformen in unterschiedlicher Bauweise dokumentiert. Die Umsetzung der von der LH München bei der Grundstücksvergabe vorgegebenen Auflagen zum gemeinschaftsorientierten und ökologischen Bauen spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Ein siebengeschossiges Wohnhaus in Holzbauweise wird just während der Ausstellungszeit errichtet. Mitglieder der Baugemeinschaften werden - mit Kommentaren, auch kabarettistischer Art - in das Programm der Ausstellung einbezogen.