Form Follows Position - zillerplus / Architekturgalerie

Form Follows Position
zillerplus

Ausstellung

Donnerstag, 1. Februar 2018 um 19.00 Uhr
Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München
Veranstalter: Architekturgalerie München
Ausstellung bis 1. März 2018

Es sprechen:
Nicola Borgmann, Architekturgalerie München
Jörn Walter ,Oberbaudirektor a.D. der Hansestadt Hamburg
Michael Ziller, zillerplus Architekten und Stadtplaner

ZUHAUSE
Ein Gespräch

Dienstag, 20. Februar 2018 um 19.00 Uhr
Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München
Veranstalter: Architekturgalerie München

Dr. Fridolin Schley, Schriftsteller
Henning Bandtke, Heimatmole Hamburg
Carolin Jost, Künstlerin
Teresa von Linde, Studentin

Mit Unterstützung von Schnitzer&

Der Ort ist immer Teil der Lösung. „Position“ ist mehrdeutig besetzt: als Lokalisierung eines Standorts und einer Haltung. Nicht die realisierten Bauten stehen im Fokus der Betrachtung, sondern die Magie der bestehenden Orte. Welche Impulse können diese geben? Gibt es Liebe auf den zweiten Blick? Die in der Ausstellung „Form follows Position“ von zillerplus gezeigten Projekte verbindet die Frage nach vorhandenen Qualitäten und Geschichten, die erst die Unverwechselbarkeit eine (Wohn)Ortes ausmachen.

Für die aktuellen Herausforderungen - von der baulichen bis zur gesellschaftlichen Ebene - sind andere Wege im Wohnungs- und Städtebau als bisher gefragt. Baugrund ist ein wertvolles, gemeinschaftliches Gut und wir müssen uns fragen, wie ressourcenschonend mit den Grundstücken, dem öffentlichen Freiraum, dem Lückenschluss im Stadtbild umgegangen werden kann. Wie kann die Architektur angemessen auf den stadträumlichen Kontext einer über Jahrhunderte gewachsenen Bebauung reagiert? Wo muss sich das Neue unterordnen? Wie schafft es gleichzeitig eine neue Identität? Und kann eine „städtische Restfläche“ ein Ort für die Gemeinschaft werden?

„In unseren Entwürfen flirtet das Alltägliche mit dem Speziellen“ beschreibt Michael Ziller die Herangehensweise seines Büros. zillerplus macht sich auf die Suche nach den bestehenden, oft aus pragmatischen und funktionalen Gründen und am Ort entwickelten gewachsenen Strukturen. Aus der Faszination für das Vernakuläre ziehen wir unsere Inspiration. Die entstehenden Lösungen sind oft pragmatisch, gelegentlich radikal, so selbstverständlich wie möglich und so innovativ wie nötig - Aaber immer authentisch mit dem Ort verbunden, eine Position einnehmend.