Diskussion und Ausstellung „Kultur im Fluss“ des Isarlust e.V.


Kultur im Fluss

Der Münchner Isarlust e.V. lädt ein zur öffentlichen Diskussion und zur Ausstellung

Diskussion: Kultur im Fluss

Donnerstag, 26. Februar 2015 um 19.00 Uhr
Gasteig, Kleiner Konzertsaal, Rosenheimer Straße 5, 81667 München
Veranstalter: Isarlust e.V.
Anmeldung per E-Mail an benjamin.david(at)isarlust.org
Mit Unterstützung von CAD-Solutions Martin Schnitzer - GRAPHISOFT Center

Die innerstädtische Isar macht Karriere. München entdeckt seine Mitte neu. Wie stellen sich die kulturellen Großeinrichtungen am Fluss, der Gasteig, das Deutsche Patent- und Markenamt und das Deutsche Museum ihre Entwicklung an und zur Isar, in ihrem Umfeld, im öffentlichen Raum und auf ihren Dächern vor? Welche Ansätze hat die Stadtbaurätin, die bei der Diskussionsveranstaltung erstmals öffentlich über das Thema verhandelt, für den innerstädtischen Isarraum? Kultur, Natur, Städtebau: Der innerstädtische Isarraum hat das Potenzial für eine noch lebens- und liebenswertere Stadt.

Kultur im Fluss Teilnehmer

Ausstellung: Kultur im Fluss

Vom 20. Februar bis 2. März 2015
Gasteig, Glashalle, 1. OG, Rosenheimer Straße 5, 81667 München
Veranstalter: Isarlust e.V.
Mit Unterstützung von CAD-Solutions Martin Schnitzer - GRAPHISOFT Center

Die Studierenden des dritten Semesters Innenarchitektur der Akademie der Bildenden Künste München stellen begleitend zur Diskussion ihre Arbeiten aus. Gezeigt werden Entwürfe zu Interventionen am innerstädtischen Isarraum. Der Isarlust e.V. lädt am 26. Feburar 2015 zur öffentlichen Diskussion der „kulturellen Schwergewichte“ an der innerstädtischen Isar über ihr unmittelbares Umfeld. Es geht um die Bedeutung ihrer Dächer für die Bürger. Es geht darum, welche Kulturnutzungen am Ufer Platz finden dürfen und welchen Bezug die Einrichtungen zur Isar haben wollen. Kurz: Was ist künftig an der Isar möglich, was ist gewünscht?

Seit 857 Jahren entsteht rund um die Ludwigsbrücke ein München, das auch auf Bayern ausstrahlt. Gleichzeitig spannt sich mit der Isar quer durchs Stadtgebiet und Altbayern ein ökologisches Band. Um das Jahr 1900 verstand sich München hier an seinem Geburtsort als „bayerische Weltstadt“ mit Boulevard, Ausflugslokalen und Architektur. Seitdem sind zahlreiche große Kultureinrichtungen hinzugekommen. Doch der öffentliche Raum an der Isar hat seit dem inzwischen längst überholten Nachkriegsmodell der „autogerechten Stadt” stark gelitten.

Welche Rolle können und wollen die großen Kultureinrichtungen und Ideenträger bei der Wiederentdeckung des innerstädtischen Isarraums spielen? Welche Inspirationen bietet die Isar für diese Einrichtungen? Was können die Akteure von temporären Experimenten wie Kulturstrand, Isarbrückennacht, Isarinselfest und Isarboulevard lernen – auch für dauerhafte Veränderungen? Werden die Münchner irgendwann von öffentlichen Isardächern in die Alpen blicken? Wie bringt man lokale und gesamtstädtische Interessen unter einen Hut? Welche Ruheinseln sollen erhalten bleiben oder neu geschaffen werden?

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