Symposium und Ausstellung „Rebuild by Design Munich“ in der Architekturgalerie


Rebuild by design

Die Architekturgalerie München e.V. und die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München laden ein zur Eröffnung der Ausstellung und zum Symposium:

Ausstellung: „Rebuild by Design Munich“

Mittwoch, 17. Juni 2015 um 19.00 Uhr
Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München
Ausstellung bis 10. Juli 2015
Es sprechen: Nicola Borgmann, Architekturgalerie München
Henk Ovink, Rebuild by Design

Symposium: „Rebuild by Design Munich“

Donnerstag, 18. Juni 2015 von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr
TU München, Hörsaal N1190, Theresienstraße 90, 80333 München
Veranstalter: TU München, Fakultät für Architektur
Organisation und Moderation: Nicola Borgmann, Mark Kammerbauer

Panel I - Strategies of Resilience - Actors and Processes
Christine Wamsler, LUCSUS
Matthias Garschagen, UNU-EHS
Nathalie Jean-Baptiste, UFZ Leipzig
Ernst Rauch, Head of Corporate Climate Center, Munich Re

Panel II - Strategies of Resilience - Tools and Implementation
Robin Cross, Article 25
Thomas Auer, Transsolar, Chair of Building Technology and Climate Responsive Design
Regine Keller Habitat for Huamity, Chair of Landscape Architecture and Public Space
n.n. Shigeru Ban/Voluntary Architects Network

Panel III - Presentation Rebuild by Design
Henk Ovink, Rebuild By Design
Dirk van Peijpe, De Urbanisten
Kai-Uwe Bergmann, BIG Bjarke Ingels Group
Shohei Shigematsu, OMA Office for Metropolitan Architecture

The main conference language will be English.

Partners Rebuild by Design Munich
Technische Universität München, Faculty of Architecture
Architekturgalerie München
Rebuild by Design, NYC

Main Sponsors Rebuild by Design Munich
STO-Umweltstiftung, Hans-Sauer-Stiftung

Supporters Rebuild by Design Munich
AEDES Galerie Berlin, Bayerische Architektenkammer, BDA Bayern,
DETAIL Verlag, CAD-Solutions Martin Schnitzer, Ziegel Zentrum Süd

Mit Unterstützung von CAD-Solutions Martin Schnitzer - GRAPHISOFT Center

Extreme Umweltereignisse verursachen katastrophale Schäden in Städten, Metropolregionen und Siedlungsgebieten auf den ganzen Welt. Im Indischen Ozean, in New Orleans, in Haiti, in Japan, an der Ostküste der USA ebenso wie in Europa und gerade erst in Nepal führen Erdbeben, Orkane, Hochwasser und Sturmfluten zu Katastrophen, zu Zerstörung von Wohnraum und Infrastruktur, zu Evakuierung, Flucht und Tod. Menschen und Städte vor solchen Umweltereignissen zu schützen, ist zu einer vordringlichen globalen Aufgabe für unterschiedliche Disziplinen geworden: Von der Politik über die Soziologie und die Geowissenschaften hin zu Planern, Architekten und Designern. Die in der Ausstellung und im Symposion präsentierten Initiativen und Projekte zeigen neue Möglichkeiten auf, wie mit Blick auf die Betroffenen adäquate Maßnahmen getroffen werden können – nicht nur durch Ingenieursbauten, Dämme und Mauern – sondern durch Architekturen und städtebauliche Gestaltung, die Resilienz und soziale Umstände miteinander verbinden. Hierzu sind internationale Experten geladen: Architekten, Vertreter von NGOs, Politiker und Wissenschaftler, die Strategien diskutieren und best-practice Beispiele vorstellen. In der Architekturgalerie München wird am 17. Juni als Auftakt des Symposions (das am folgenden Tag, dem 18. Juni an der TUM stattfindet) die Ausstellung "Rebuild By Design Munich" eröffnet, die die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigt, der in Folge des Orkans Sandy an der amerikanischen Ostküste initiiert wurde. Inhalt sind die nordamerikanischen Projekte, die eine weltweite Vorbildfunktion in diesem Feld haben, wie etwa der riesige Park rund um Manhattan mit Sport-, Freizeit sowie Kultureinrichtungen und Kunstprojekten (BIG Bjarke Ingels Group), oder der Küstenschutz für Hoboken, New Jersey (OMA, Office for Metropolitan Architecture). Ergänzt wird die Ausstellung durch internationale Fallstudien zu Katastrophen der vergangenen 10 Jahre, die im Rahmen des Lehrauftrags "Resilient Cities and Architecture" an der TUM dokumentiert wurden.

Foto Credits: Governor’s Office New Jersey