Nürnberger Architekturclub „Platz da! Öffentlicher Raum - wozu?“


Veranstaltung, Kooperation

Nürnberger Architekturclub „Platz da! Öffentlicher Raum - wozu?“

Architekturclub Nuernberg 1

Der Treffpunkt Architektur Oberfranken/Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer in Kooperation mit der Stadt Nürnberg, Amt für Wohnen und Stadtentwicklung, dem Neuen Museum Nürnberg sowie dem Bund Deutscher Architekten BDA Nürnberg-Mittelfranken-Oberfranken lädt im Rahmen des Projekts koopstadt ein zur Architekturclubreihe "Stadtentwicklung - alles neu?!":

18. Nürnberger Architekturclub
"Platz da! Öffentlicher Raum - wozu?"

Donnerstag, 14. Juni 2012 um 19.00 Uhr
Klarissenplatz open air; bei schlechtem Wetter im Neuen Museum, Klarissenplatz, 90402 Nürnberg
Info: Treffpunkt Architektur Oberfranken/Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer

Mit Unterstützung von CAD-Solutions - GRAPHISOFT Center München/Nordbayern/Regensburg

  • Impulsreferate: Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, München
  • Rita Lex-Kerfers, Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, Bockhorn
  • Diskussion: Horst Förther, 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg
  • Bernard Lorenz, Landschaftsarchitekt, Stadtplaner, Nürnberg
  • Moderation: Prof. Gerd Aufmkolk, Landschaftsarchitekt, Nürnberg

Architekturclubreihe "Stadtentwicklung - alles neu?!" im Rahmen des Projekts koopstadt Der Architektenwettbewerb Haupt- und Obstmarkt ist entschieden und soll umgesetzt werden, doch andere ambitionierte Nürnberger Wettbewerbsergebnisse verschwanden bislang stillschweigend in der Schublade: Bahnhofsvorplatz, Richard-Wagner-Platz, Nelson-Mandela-Platz, Grasersgasse, Teile der Kulturmeile… Dabei belegen Forschungsergebnisse die gesunde Wirkung von Grünflächen auf das Stadtklima - und vor allem auf die Bewohner: Sie werden gesünder, widerstandsfähiger und - freundlicher.

In der Stadt suchen Menschen Kommunikation und Festivitäten, aber eben auch Ruhe, Erholung und Ausgleich zum stressigen Alltag. Für Nürnberg würde dies bedeuten: Aufenthaltsqualität ohne Konsumzwang, Gestaltungsqualität des Stadt-Mobiliars und vor allem mehr Grün in einer historisch steinernen Stadt. Die Einbeziehung der spezifischen Topografie, besonders der Erlebniszone Fluss mit Insellandschaft, die Aufwertung von Innenhöfen und die Schaffung atmosphärischer Begegnungsmöglichkeiten vor der Haustür hieße aber auch, kompromisslos Qualität einzufordern und die Entwicklung des öffentlichen Raums nicht ausschließlich dem Gewinnstreben zu überlassen.

Nürnbergs große stadträumliche Potenziale für die Gestaltung von Plätzen, Freiflächen und Grünbereichen werden nur unzureichend und nachlässig genutzt. Wenn Nürnberg also zu einer "Wohlfühlstadt für Alle" werden soll, besteht hoher Handlungsbedarf. Über die Situation in der Franken-Metropole sowie über gelungene Beispiele aus anderen Städten diskutieren im Architekturclub der Bayerischen Architektenkammer am 14. Juni die Landschaftsarchitekten und Stadtplaner Andrea Gebhard, Rita Lex-Kerfers, Bernard Lorenz und Nürnbergs 2. Bürgermeister, Horst Förther; es moderiert der Nürnberger Landschaftsarchitekt Prof. Gerd Aufmkolk. Der Eintritt zur Veranstaltung, die diesmal u.a. in Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg und, passend zum Thema, open air ab 19.00 Uhr auf dem Klarissenplatz (bei schlechtem Wetter im Neuen Museum) stattfindet, ist wie immer frei.

Foto: Heidi Kief-Niederwöhrmeier
Georg-Büchner-Platz am Hessischen Staatstheater, Darmstadt, von den Architekten Lederer + Ragnarsdóttir + Oei

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