Richtfest für Erweiterungsbau des Maximilianeums in München


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Richtfest für Erweiterungsbau des Maximilianeums in München

Lob von Staatsminister Joachim Herrmann:
"5.000 Quadratmeter moderne und energetisch vorbildliche Büroflächen für unsere Parlamentarier".

Maximilianeum

Beim Erweiterungsbau im Nordhof des Maximilianeums konnte am 24. Februar 2011 das Richtfest gefeiert werden. Das Berliner Büro Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH hatten den europaweiten Architektenwettbewerb im Jahr 2009 gewonnen. "Für unsere Parlamentarier ist eine zeitgemäße bauliche Unterbringung wichtig, um effektiv arbeiten zu können. Im Nordhof werden künftig 65 Büros, ein Konferenzsaal, drei Besprechungsräume und die notwendigen Nebenräume zusätzlich zur Verfügung stehen." so Staatsminister Joachim Herrmann. Bei den Planungen habe auch das Thema Energieeffizienz eine große Rolle gespielt. Planungsziel sei ein energetisch vorbildliches Gebäude in Anlehnung an den Passivhausstandard gewesen. "Diese Vorgabe wurde konsequent umgesetzt. Der Jahresheizwärmebedarf des Neubaus wird nahezu fünf mal besser sein als der eines vergleichbaren Gebäudes mit dem 'normalen' Standard." so Herrmann.

Die Kosten des Erweitungsbaus betragen rund 15,4 Millionen Euro. Hinzu kommen rund 2,1 Millionen Euro für den Verbindungsbau Altbau Nord und für Anpassungsmaßnahmen im Bestand. Insgesamt entstehen rund 16.400 m3 Bruttorauminhalt und rund 5000 qm Bruttogeschossfläche, die sich auf sechs Ober- und zwei Untergeschosse verteilen. Die neuen Räumlichkeiten für den Landtag sollen ab Frühjahr 2012 genutzt werden können.

Der Innenminister betonte, dass ein Neubau an einem historischen Ort wie dem Maximilianeum eine sensible Angelegenheit sei. Entscheidend sei gewesen, den Neubau in einer Form unterzubringen, die dem Alten angemessen und doch zugleich modern und zukunftsweisend sei. "Der kubische Erweitungsbau ist wie ein Passstück eingefügt. Er respektiert einerseits das Ensemble, andererseits kann er aber bauliche Eigenständigkeit für sich beanspruchen. Wie bereits bei den Erweiterungsbauten der Jahre 1994/95 kommen an den Fassaden Terracotta und Glas zum Einsatz", so Herrmann.

Visualisierung: Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin